"Anprobe" beim Sanitätshaus

Der erste Versuch in den Stand

Die Möglichkeiten ausschöpfen, die wir haben!

taktilum berät seine Kunden und versucht alle Aspekte bei der Arbeitsplatzsuche zu berücksichtigen. Im Englischen werden Menschen mit Behinderung "People with special needs" (Menschen mit besonderen Bedürfnissen) genannt. Viel treffender wie ich finde. taktilum versucht den "besonderen Bedürfnissen" auf die Spur zu kommen, um alle Möglichkeiten zu eröffnen, die seine Kunden haben, um ihren Traumjob zu bekommen.

taktilum begleitet Frau Harea zu den Ausstattern. Berät ergänzend zu den professionellen Ingenieuren und Technikern.

In den ersten Wochen der Arbeitsaufnahme von Frau Harea viel mir bei einem Choachingtermin auf, dass sie Probleme mit der Bildschirmarbeit hat. Ich riet ihr einen Termin  bei der Sehbehindertenberatung zu vereinbaren und begleitete sie auch dort hin. Wie ich ermutete, konnte Frau Harea mit einer Vergrößerungssoftware, einer Kamera und guter Arbeitsplatzausleuchtung ihre Sehschädigung optimal kompensieren. So kann sie auch schlecht ausgefüllte Formulare der Mandanten Lesen und in eine Software einpflegen.

taktilum erleichtert auch die Kontaktaufnahme zum Integrationsamt oder dem Rentenversicherer. Sie sind für die Bewilligung der Arbeitsplatzausstattung zuständig. Nicht immer wird ein kompletter Arbeitsplatz ohne Kosten for den Arbeitgeber ausgestattet. Es werden nur Lösungen voll finanziert, die die Schädigung des Arbeitnehmers kompensiren. Die Mitarbeiter in den Behörden sind offen für Lösungen und beraten konstruktiv. Dieser Arbeitsplatz wurde zu 100% finanziert: Tische, Geräte und Rollstuhl.

Der Arbeitsplatz: Ausgestattet von Profis für Profis

Wie versprochen, präsentieren wir die Ergebnisse. Die Arbeitsplatz-
ausstattung ist zur vollsten Zufriedenheit von Frau Harea und Ihrer
Chefin ausgefallen.

 

Der Rollstuhl mit der Aufrichtfunktion stellte den zentralen Punkt
der Anschaffungen dar. So ist Frau Harea auch bei der Suche nach
Akten unabhängig.

 

Der Arbeitsplatz wurde auf den verminderten Aktionsradius
angepasst. Ein Multifunktionsgerät erspart umständliche und
zeitraubende Ortswechsel bei Faxen, Kopieren oder Scannen.

 

Außerhalb des Büros wurde ein Griff an der Bürotür angebracht.
So kann Frau Harea ohne Wendemanöver das Büro verlassen
und die Tür schließen. Damit die Tür nicht beschädigt wird, wurde
die Variante mit Saugnäpfen gewählt.

 

 

Ein elektrischer Türöffner mit Fernbedienung auf ihrer Etage
und am Eingang des Bürogebäudes, ermöglicht Frau Harea
die selbständige Nutzung der barrierenfreien Toilette, als auch
das selbständige Verlassen des Gebäudes.

...und schwups...

...mit einem Knopfdruck auf der Fernbedienung öffnen sich
nach Bedarf, Etagentüren oder auch die Eingangstür des
Bürogebäudes.

Barrierenfreiheit nennt man das!

Danke an die Kooperationspartner im Integrationsamt und
an die Berater von reha team vital und Firma Heftrich.